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Eine Ausstellung in Kooperation von Skulpturenmuseum und Martin-Luther-King-Schule
Originelle Exponate, ein verführerisches Nagelstudio und ein fantastischer Souvenir-Shop verleiten die Besucher im Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg zum Tauschen, Staunen und Bereuen. Ein „Beichtstuhl“ mit einem Regal der Reue ermöglicht es, Buße zu tun und dem eigenen Konsumverhalten mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Inspiriert von Mika Rottenbergs surrealen Werken hat die Kunstvermittlung des Museums einen kreativen Raum geschaffen, der zum Mitmachen, Nachdenken und Gestalten einlädt. Durch interaktive Workshops, Führungen und performative Formate erschließen sich den Besuchern neue Perspektiven auf Kunst, Alltag, Umwelt und gesellschaftliche Zusammenhänge – poetisch, spielerisch und kritisch zugleich.
Nach über zweijährigem Umbau präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau für das Publikum. Auf 3.500 qm zeigt sie jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie. Die Ausstellung erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute. Im Zentrum steht die Beziehung von Juden zu ihrer christlichen und zunehmend säkularen Umwelt – zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung, nachbarschaftlichem Zusammenleben und Gewalt. Fünf historische Kapitel bilden das Rückgrat der Ausstellung. Sie reichen von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung bis in die Gegenwart. Die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus sowie das Kapitel „Nach 1945“, das bis zum Neubeginn und Wandel jüdischen Lebens in der Migrationsgesellschaft Deutschland heute reicht, nehmen den größten Raum ein.