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Nach über zweijährigem Umbau präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau für das Publikum. Auf 3.500 qm zeigt sie jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie. Die Ausstellung erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute. Im Zentrum steht die Beziehung von Juden zu ihrer christlichen und zunehmend säkularen Umwelt – zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung, nachbarschaftlichem Zusammenleben und Gewalt. Fünf historische Kapitel bilden das Rückgrat der Ausstellung. Sie reichen von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung bis in die Gegenwart. Die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus sowie das Kapitel „Nach 1945“, das bis zum Neubeginn und Wandel jüdischen Lebens in der Migrationsgesellschaft Deutschland heute reicht, nehmen den größten Raum ein.
Mit „Mein lieber Schwan!“ öffnet das Sprengel Museum Hannover ab dem 17. Mai 2026 eine umfassend neu konzipierte Präsentation seiner Sammlung auf rund 3.000 Quadratmetern. In 20 neu gestalteten Räumen treten mehr als 170 künstlerische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts in überraschende Dialoge und ungewohnte Konstellationen. Zu sehen sind zentrale Werke unter anderem von Max Beckmann, Pablo Picasso, Georg Baselitz, Isa Genzken, Hannah Höch, Bruce Nauman, Gerhard Richter, Karin Sander und Timm Ulrichs. Die Neupräsentation verbindet Werke der Klassischen Moderne mit Gegenwartskunst und eröffnet neue Perspektiven auf Kunstgeschichte als offenes Geflecht aus Beziehungen, Brüchen und Wiederentdeckungen.
Neue Alex Katz Grafiken Elizabeth 2024, Summer, Spring und Red Tree erschienen.