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Jung, talentiert und kreativ: Emil Bittlinger - Pop-Art Künstler.
Eine Schutzbrille aus Plexiglas steht am Anfang der aktuellen Kunstausstellung „Franz Wanner. Eingestellte Gegenwarten“ in der Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Die Brille wurde bei Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen geborgen. Über die inhaftierte Person, die zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie eingesetzt war und mit der Brille ihr Augenlicht schützte, gibt es bislang keine auffindbaren Informationen. Ihr Wunsch, sich zu schützen, zeigt sich bis heute an diesem Objekt. Das Material, aus dem die Brille besteht, wurde 1933 von der deutschen Firma Röhm & Haas unter dem Markennamen „Plexiglas“ vorgestellt und ab 1936 fast ausschließlich in der Rüstungsindustrie für Flugzeugfenster verwendet. In Propagandaausstellungen des NS-Staats wurden die technischen Möglichkeiten des schattenlosen Materials angepriesen.
Vier Nordseeinseln im Blick! Was verbindet diese faszinierenden Orte und was unterscheidet sie voneinander? Was die Inseln und Halligen sicher gemeinsam haben, ist ihre inspirierende Wirkung auf Kunstschaffende. Deren Werke, die später auf großen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt wurden, prägen bis heute unsere Vorstellung von den Inseln. Aktuelle künstlerische Positionen weiten den Blick und vermitteln eine neue Sicht auf Vertrautes.