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Mit „Mein lieber Schwan!“ öffnet das Sprengel Museum Hannover ab dem 17. Mai 2026 eine umfassend neu konzipierte Präsentation seiner Sammlung auf rund 3.000 Quadratmetern. In 20 neu gestalteten Räumen treten mehr als 170 künstlerische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts in überraschende Dialoge und ungewohnte Konstellationen. Zu sehen sind zentrale Werke unter anderem von Max Beckmann, Pablo Picasso, Georg Baselitz, Isa Genzken, Hannah Höch, Bruce Nauman, Gerhard Richter, Karin Sander und Timm Ulrichs. Die Neupräsentation verbindet Werke der Klassischen Moderne mit Gegenwartskunst und eröffnet neue Perspektiven auf Kunstgeschichte als offenes Geflecht aus Beziehungen, Brüchen und Wiederentdeckungen.
Tony Cragg, einem der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart, sind die 2. Tegernsee Art Masters am Tegernsee vom 3. Juli bis 5. Oktober 2026 gewidmet. Mit der Ausstellung „Seemeile Nr. 1 – Elemente“ setzt der Künstler am Tegernsee Zeichen für einen Perspektivenwechsel.
Unter dem Titel "Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter" präsentiert die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München bedeutenden Werke der Künstlergruppe "Der Blauer Reiters" - von Franz Marcs symbolischer Farbtheorie über Wassily Kandinskys Abstraktionen bis hin zu Alexander Sacharoffs performativen Grenzüberschreitungen. Zu sehen sind in dieser aktuellen Kunstausstellungen auch die Künstlerinnen, die eine zentrale Rolle in der Bewegung der Blaue Reiter spielten. Neben Gabriele Münters expressiver Malerei werden ausdrucksstarke Selbstporträts von Elisabeth Epstein, die dramatischen Gemälde der Kosmopolitin Marianne von Werefkin und Maria Franck-Marcs hintergründige Stillleben und utopische Kinderwelten präsentiert. Bedeutende Neuzugänge zur Sammlung des Lenbachhauses wie die großformatigen abstrakten Kompositionen von Wilhelm Morgner oder sozialkritische Werke von Emmy Klinker und Albert Bloch sind erstmals zu sehen. Mit über 150 Arbeiten eröffnet die Münchner Kunstausstellung neue Perspektiven auf eine der bedeutendsten Bewegungen der europäischen Avantgarde und zeigt, wie aktuell ihre Fragen nach Emanzipation, ästhetischer Praxis und gattungsübergreifenden Innovationen auch heute sind. Der Blauen Reiter verstand Kunst als Botschaft und nicht als bloßes Problem der (schönen) Form. So beschreibt Else Lasker-Schüler 1911 in einem Gedicht die Suche nach einem weiteren Horizont mit den Worten: „Über die Welt hinaus.“