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Unter dem Titel „Hanglage" zeigt Eric Keller neue Arbeiten der vergangenen zwei Jahre – sein besonderes Augenmerk gilt den nach 1989 aufgegebenen Kulturhäusern der DDR. Seit vielen Jahren erwecken die Festsäle dieser verlassenen Gebäude Kellers besonderes Interesse. Leere Bühnen, verstaubte Kulissenelemente, Requisiten oder Papiergirlanden, vertrocknete Topfpflanzen, aber auch zurückgelassene Stühle oder die verblichenen Farben der Interieurs reizen ihn als Gegenstand seiner Malerei – Orte einstiger kollektiver Geselligkeit, die heute zugleich unheimlich und anheimelnd wirken und in denen eine verschwundene Gesellschaft als blasse Überschreibung fortlebt.
In seiner Reihe Chemnitzer Fotografen zeigt das Schloßbergmuseum Arbeiten von Christian Sünderwald. Im Jahr 1991 kam der Fotograf von München nach Chemnitz. Anschließend durchstreifte er mit seiner Kamera die Stadt und ihre Umgebung, um die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs zu dokumentieren.
Zwölf Schwarzweißfotografien aus London, in denen Innen und Außen, Realität und Spiegelung ineinanderfließen. Ein poetischer Blick auf das Alltägliche – und eine Liebeserklärung an den Moment.