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Zwölf Schwarzweißfotografien aus London, in denen Innen und Außen, Realität und Spiegelung ineinanderfließen. Ein poetischer Blick auf das Alltägliche – und eine Liebeserklärung an den Moment.
Fabian Hiller verbindet in seiner Malerei analoge und digitale Verfahren zu einem hybriden Bildraum. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind visuelle Phänomene, die durch Bildschirme, Simulationen und technische Apparaturen entstehen und von Beginn an als abstrahierte Bilder erscheinen. Ähnlich wie die Fotografie Realität transformiert, erzeugt auch der digitale Raum eine eigene Bildlogik, die Hiller zurück in Malerei übersetzt.
Nach über zweijährigem Umbau präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau für das Publikum. Auf 3.500 qm zeigt sie jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie. Die Ausstellung erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute. Im Zentrum steht die Beziehung von Juden zu ihrer christlichen und zunehmend säkularen Umwelt – zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung, nachbarschaftlichem Zusammenleben und Gewalt. Fünf historische Kapitel bilden das Rückgrat der Ausstellung. Sie reichen von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung bis in die Gegenwart. Die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus sowie das Kapitel „Nach 1945“, das bis zum Neubeginn und Wandel jüdischen Lebens in der Migrationsgesellschaft Deutschland heute reicht, nehmen den größten Raum ein.