Sie suchen eine bestimmte Ausstellung? Dann geben Sie einen Suchbegriff, Zeitraum, Ort oder ein Veranstaltungshaus ein und wir finden die passende Ausstellung für Sie.
Mit der aktuellen Kunstausstellung „Schön & streng. Die Macht des Ornaments“ erkundet das Von der Heydt-Museum Wuppertal die Ästhetik, Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler sind beteiligt. Gerade die international renommierte Malerei-Sammlung des Von der Heydt-Museums bietet für eine Ausstellung zur „Macht des Ornaments“ die ideale Basis, illustriert sie doch anhand zahlreicher Hauptwerke, wie Maler*innen von Henri Matisse und August Macke seit dem Beginn der Moderne Farbe, Form und Fläche zum eigentlichen Bildthema werden lassen. Auch in der heutigen Kunst erfüllen Wiederholungen, Muster und Rapporte dabei keine dekorative Funktion, sondern sind – erkennbar in Werken von Künstler*innen wie Philip Taaffe, Katja Davar oder Thomas Bayrle -– Ausdruck des Wunsches, das Einfache und das Komplexe schlüssig miteinander zu verbinden. Zugleich werden über vermeintlich rein dekorative Formen auch zeit- und gesellschaftskritische Fragen gestellt, denn jedes Ornament hat seine Geschichte und aufgrund dieser seine Bedeutung. Wenn beispielsweise Künstler*innen wie Nevin Aladağ, Azra Akšamija a oder Susan Hefuna heute auf tradierte Ornamente bestimmter Kulturkreise zurückgreifen, lassen sich Muster nicht zuletzt auch als gesellschaftskritische Botschaften lesen.
Die Sammlung Fotografie des Museum Ludwig Köln umfasst rund 70.000 Werke von den Anfängen der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Zentrum einer aktuellen Kunstausstellung steht Man Rays Fotografie Le Violon d’Ingres (1924), die die Sängerin, Schauspielerin und Malerin Alice Prin – genannt Kiki de Montparnasse (1901–1953) – als Rückenakt zeigt. Inspiriert von Werken des klassizistischen Malers Jean-Auguste-Dominique Ingres überführt Man Ray das Motiv ins 20. Jahrhundert: Er ergänzt in der Dunkelkammer die Schalllöcher einer Geige auf Kikis Rücken, sodass ihr Körper zum Klangkörper eines Streichinstruments wird – eine Anspielung auf Ingres‘ Leidenschaft für das Geigenspiel. Der im Museum Ludwig Köln gezeigte Abzug stammt aus der Sammlung von L. Fritz und Renate Gruber und ist eine von Man Ray eigenhändig signierte spätere Reproduktion jener Fassung, die als teuerste je versteigerte Fotografie 2022 Schlagzeilen machte. Die Präsentation beleuchtet Entstehung und Rezeptionsgeschichte dieser Ikone des Surrealismus.
Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens in Düsseldorf Flingern freut sich die Sammlung Philara, mit HOUSE OF BALAGAN eine umfassende Sammlungspräsentation zu eröffnen.