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Aktuelle Kunstausstellungen in Deutschland finden

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Schön & Streng: Die Macht des Ornaments. Von Henri Matisse bis heute

Bis zum 14. Februar 2027 im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Nevin Aladag, Social Fabric, Floating Leaves, 2023, Teppich Collage auf Holz, Sammlung Pohl, Marburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Nevin Aladag, Social Fabric, Floating Leaves, 2023, Teppich Collage auf Holz, Sammlung Pohl, Marburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Niki de Saint Phalle.

10.09.26 - 07.02.27

In Kooperation mit dem Nationalmuseum in Wroclaw, dem Sprengel Museum Hannover und der Niki Charitable Art Foundation San Diego zeigt das Museum Kunstpalast Düsseldorf die aktuelle Kunstausstellung DREAM MACHINE mit mehr als 100 Werken von Niki de Saint Phalle.

Schön und Streng. Die Macht des Ornaments

11.10.26 - 14.02.27

Mit der aktuellen Kunstausstellung „Schön & streng. Die Macht des Ornaments“ erkundet das Von der Heydt-Museum Wuppertal die Ästhetik, Funktion und Bedeutung des Ornaments in der Kunst von der Klassischen Moderne bis heute. Rund 40 Künstlerinnen und Künstler sind beteiligt. Gerade die international renommierte Malerei-Sammlung des Von der Heydt-Museums bietet für eine Ausstellung zur „Macht des Ornaments“ die ideale Basis, illustriert sie doch anhand zahlreicher Hauptwerke, wie Maler*innen von Henri Matisse und August Macke seit dem Beginn der Moderne Farbe, Form und Fläche zum eigentlichen Bildthema werden lassen. Auch in der heutigen Kunst erfüllen Wiederholungen, Muster und Rapporte dabei keine dekorative Funktion, sondern sind – erkennbar in Werken von Künstler*innen wie Philip Taaffe, Katja Davar oder Thomas Bayrle -– Ausdruck des Wunsches, das Einfache und das Komplexe schlüssig miteinander zu verbinden. Zugleich werden über vermeintlich rein dekorative Formen auch zeit- und gesellschaftskritische Fragen gestellt, denn jedes Ornament hat seine Geschichte und aufgrund dieser seine Bedeutung. Wenn beispielsweise Künstler*innen wie Nevin Aladağ, Azra Akšamija a oder Susan Hefuna heute auf tradierte Ornamente bestimmter Kulturkreise zurückgreifen, lassen sich Muster nicht zuletzt auch als gesellschaftskritische Botschaften lesen.

Jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland

17.05.20 - 31.12.26

Nach über zweijährigem Umbau präsentiert das Jüdische Museum Berlin eine neue Dauerausstellung im Libeskind-Bau für das Publikum. Auf 3.500 qm zeigt sie jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland mit neuen Schwerpunkten und neuer Szenografie. Die Ausstellung erzählt aus jüdischer Perspektive die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis heute. Im Zentrum steht die Beziehung von Juden zu ihrer christlichen und zunehmend säkularen Umwelt – zwischen Zugehörigkeit und Ausgrenzung, nachbarschaftlichem Zusammenleben und Gewalt. Fünf historische Kapitel bilden das Rückgrat der Ausstellung. Sie reichen von den Anfängen jüdischen Lebens in Deutschland über die Emanzipationsbewegung der Aufklärung bis in die Gegenwart. Die Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus sowie das Kapitel „Nach 1945“, das bis zum Neubeginn und Wandel jüdischen Lebens in der Migrationsgesellschaft Deutschland heute reicht, nehmen den größten Raum ein.